Technische Begleitung

Jemand, der mitliest.

Für Unternehmen, bei denen laufend technische Entscheidungen anfallen, die aber keine eigene IT-Leitung rechtfertigen. Fester Umfang, fester Monatsbeitrag — und eine Obergrenze, die wir einhalten können.

Begleitung anfragen
Preis ab 1.900 € / Monat Netto zzgl. USt. Umfang: zwei Tage im Monat.
Laufzeit 3 Monate Danach monatlich kündbar zum Monatsende.
Antwortzeit 1 Werktag Schriftlich. Keine Rufbereitschaft rund um die Uhr.
Plätze Begrenzt Mehr als vier Mandate gleichzeitig gehen nicht.

Umfang

Vier Dinge, laufend.

Kein Katalog mit dreißig Punkten, von denen zwei genutzt werden. Was hier steht, wird tatsächlich abgerufen.

01

Entscheidungen gegenzeichnen

Bevor etwas beschafft, beauftragt oder gebaut wird, schauen wir darauf. Die Frage ist immer dieselbe: Trägt das unter Ihren Bedingungen, und welche der Entscheidungen ist später noch umkehrbar? Das ist der Teil, der am häufigsten abgerufen wird, weil er am billigsten ist, wenn er früh kommt.

02

Dienstleister fachlich einordnen

Angebote, Konzepte, Rechnungen und Ergebnisse Dritter werden gelesen und bewertet. Nicht, um jemanden schlechtzureden, sondern damit Sie auf Augenhöhe verhandeln — der häufigste Grund für überteuerte IT-Aufträge ist nicht Unredlichkeit, sondern fehlende Beurteilungsfähigkeit auf der Kundenseite.

03

Die Systemlandschaft im Blick behalten

Änderungen, Zukäufe und Abkündigungen werden mitverfolgt und in ihren Folgen benannt. Was heute eine Randnotiz ist und in achtzehn Monaten ein Problem wird, steht dann bereits auf einer Liste — und nicht erst, wenn es eintritt.

04

Erreichbarkeit für die kurze Frage

Nicht jede Frage rechtfertigt einen Termin. Ein schriftlicher Kanal für Rückfragen gehört dazu, mit einer Antwort innerhalb eines Werktags. Die meisten dieser Fragen sind in zehn Minuten beantwortet — und wären ohne diesen Kanal entweder ungefragt geblieben oder ein halber Beratungstag geworden.

Eignung

Für wen das gedacht ist — und für wen nicht.

Passend

  • Unternehmen ohne eigene IT-Leitung, bei denen technische Entscheidungen trotzdem laufend anfallen
  • Geschäftsführungen, die Dienstleister beauftragen und deren Arbeit fachlich einordnen müssen
  • Organisationen mit einer Systemlandschaft, die jemand im Blick behalten sollte, bevor etwas ausfällt
  • Teams, die fachlich stark sind, aber niemanden haben, der Architekturentscheidungen gegenzeichnet
  • Unternehmen nach einem Audit, die die Maßnahmen selbst umsetzen und dabei Rückendeckung wollen

Nicht passend

  • Wer Anwenderbetreuung braucht — Passwörter, Drucker, Endgeräte. Das ist Systemhausarbeit und wird dort besser und billiger erledigt
  • Wer eine Rufbereitschaft rund um die Uhr benötigt. Eine Einzelperson kann das nicht zusagen, und eine Zusage ohne Deckung ist wertlos
  • Wer Umsetzungskapazität sucht. Dafür gibt es Projektaufträge; Begleitung ist Entscheidung und Prüfung, nicht Bauen
  • Wer erwartet, dass die Verantwortung für den Betrieb mit übergeht. Sie bleibt im Haus, wir tragen zur Entscheidung bei

Warum die Zahl der Plätze auf der Seite steht.

Begleitung funktioniert nur, wenn derjenige, der begleitet, Ihre Systeme wirklich kennt. Dieses Wissen lässt sich nicht beliebig oft parallel aufbauen. Vier Mandate sind die Grenze, ab der die Antwortzeit von einem Werktag eine Behauptung wäre — und eine Zusage, die im Ernstfall nicht hält, ist schlimmer als keine. Sind die Plätze belegt, sagen wir das im Erstgespräch und nennen einen Zeitpunkt.

Einstieg

Wie eine Begleitung beginnt.

In den meisten Fällen über das System-Audit. Das hat einen praktischen Grund: Begleitung setzt voraus, dass beide Seiten wissen, worüber sie sprechen. Ohne Bestandsaufnahme gehen die ersten Monate für genau das drauf — und Sie zahlen Begleitungspreise für eine Bestandsaufnahme.

Wer bereits ein Audit hat, gleich welcher Herkunft, kann direkt einsteigen. Ebenso, wer eine überschaubare Landschaft hat, die sich in einem Gespräch vollständig beschreiben lässt. Was nicht funktioniert, ist der Einstieg in eine gewachsene Landschaft ohne jede Grundlage: Die ersten Empfehlungen wären dann Vermutungen, und Vermutungen sind der Grund, warum externe Beratung ihren Ruf hat.

Steht eine einzelne Entscheidung an und nicht ein Dauerzustand, ist die Architektur-Zweitmeinung das kleinere und passendere Format.

Häufige Fragen

Was regelmäßig gefragt wird.

Was passiert mit nicht abgerufenen Tagen?

Sie verfallen am Quartalsende, nicht am Monatsende. Der Grund ist praktisch: Der Bedarf ist ungleich verteilt — in einem Monat fällt nichts an, im nächsten drei Entscheidungen gleichzeitig. Eine monatliche Verfallsfrist würde dazu führen, dass Termine erfunden werden, damit nichts verloren geht. Eine unbegrenzte Übertragung würde umgekehrt einen Vorrat aufbauen, der irgendwann nicht mehr bedienbar ist.

Können wir mehr als die vereinbarten Tage abrufen?

Ja, zum vereinbarten Tagessatz und nach Absprache. Zeigt sich über mehrere Monate, dass der Umfang dauerhaft nicht reicht, ist die Anpassung des Vertrags die ehrlichere Lösung als eine ständige Überschreitung. Wir sprechen das von uns aus an, wenn es dreimal hintereinander vorkommt.

Ist das nicht einfach ein IT-Leiter auf Rechnung?

Nein, und das ist ein wichtiger Unterschied. Ein IT-Leiter trägt Verantwortung und trifft Entscheidungen. Wir bereiten Entscheidungen vor, ordnen ein und widersprechen, wo es nötig ist — die Entscheidung selbst bleibt bei Ihnen, und die Verantwortung für den Betrieb ebenfalls. Wer beides abgeben will, braucht eine Anstellung und keine Begleitung.

Wie lange bindet uns das?

Drei Monate Mindestlaufzeit, danach monatlich kündbar zum Monatsende. Die drei Monate sind keine Vertriebsmaßnahme: Im ersten Monat lernen wir Ihre Systeme und Ihre Leute kennen, und dieser Aufwand steckt in der Begleitung drin. Eine vierwöchige Laufzeit würde bedeuten, dass Sie überwiegend für die Einarbeitung zahlen.

Was, wenn wir doch ein Projekt beauftragen wollen?

Das ist ein getrennter Auftrag mit eigenem Angebot und eigenem Preis. Die Begleitung wird dadurch nicht teurer und läuft unverändert weiter. Wichtig ist die Trennung in der anderen Richtung: Solange 01PC ein Projekt umsetzt, kann 01PC dieses Projekt nicht gleichzeitig fachlich prüfen. Dann ruht dieser Teil der Begleitung, und wir sagen es Ihnen vorher.

Technische Begleitung

Fragen Sie nach einem Platz.

Im Erstgespräch klären wir, ob Begleitung Ihre Lage trifft — und ob gerade ein Platz frei ist. Beides sagen wir Ihnen offen.

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